Messer
Urban kiridashis
Das Kiridashi war ursprünglich ein japanisches Tischlermesser. Indem ich mit der Form der Klingen und den Materialien experimentierte, wollte ich eine originelle Serie schaffen, die sowohl in der Werkstatt für präzise Schnitte als auch im Alltag verwendet werden kann. Schlank und elegant passt es perfekt in eine Anzugstasche.
Jedes Stück ist ein Unikat und wird individuell für meine Kunden angefertigt.
ab 500€, je nach Material
Ich liebe diesen Stahl einfach … ich meine Suminagashi. Während die Mitte der Klinge (die nach dem Ätzen schwarz gefärbt ist) die Härte einer Rasierklinge erreicht, bleiben die Seiten nach der Wärmebehandlung „weich“, was dieses Messer zu einer perfekten Mischung aus hervorragender Schärfe und Robustheit macht.
Das Minimesser wurde ursprünglich als Geschenk für ein Neugeborenes entworfen. Inzwischen habe ich einige Exemplare an Holzarbeiter und Hobbyhandwerker verkauft, die es genießen, das Messer so nah an der Hand zu haben, als wäre die Klinge eine Verlängerung ihres Daumens für präzise Arbeiten.
Ab 180 € für die kleinen Größen.
Suminagashi Vibes
Ich bin Französin … und ich liebe Essen. Ein Klischee? Ja. Meine Küchenmesser sind jedoch alles andere als Klischees. Ausgehend von meinen Erfahrungen mit den „es-muss-schnell-gehen“-Frühstücken unter der Woche und den „nimm-dir-Zeit“-Gourmet-Abendessen entwerfe ich Messer, wobei ich mich an keine anderen Regeln halte als die des guten Essens.
Kleine Klingen ab 350
Längere Klingen ab 650 €
Küchenmesser
Küchen Tanto
Jenseits des Messers
Das Messer ist ein Gegenstand mit einer starken symbolischen Assoziation - das aktive Prinzip, das auf die Materie einwirkt - kraftvoll, phallisch, das sich schnell in eine Kriegswaffe verwandeln kann, wenn es im Besitz einer unbewussten Person ist. Daher hat der Schmied eine große erzieherische Verantwortung gegenüber den Käufern seiner Kreationen.
Meine Messer sind Unikate, die in Absprache mit ihren künftigen Käufern gefertigt werden. Gemeinsam studieren wir ihre Funktionalität, Ästhetik und ihren Geist. Die Klinge soll ein Spiegelbild ihrer Seele werden.
Im Französischen werden die Wörter für "Klinge" (lame) und das Wort für "Seele" (l'âme) gleich ausgesprochen. Natürlich haben diese beiden Wörter keinen gemeinsamen etymologischen Hintergrund. Ich denke aber gerne, dass der Schmiedeprozess, der zu einer guten Klinge führt, Ähnlichkeiten mit dem Schmiedeprozess einer Seele aufweist.
Wie Carl G. Jung es ausdrückt:
Es ist das alte Spiel von Hammer und Amboss: Zwischen ihnen wird das geduldige Eisen zu einem unzerstörbaren Ganzen, einem "Individuum", geschmiedet. Das ist, grob gesagt, was ich mit dem "Individuationsprozess" meine.
Freie Übersetzung von Carl G. Jung - Die Archetypen und das kollektive Unbewusste - zweite Auflage S.288